Sitemap

Aktuelles

Dokapi - Harmonic Waves
2006-03-24: Unser Debut Album ist nun da! [mehr...]

Musikerfreunde im Web

Externe Links






Meine Erfahrungen mit Internet-Telefonie

Im folgenden beschreibe ich meine Erfahrungen mit Voice over IP (VoIP) über das Internet, der sogenannten Internet-Telefonie. Ich nutze VoIP seit Dezember 2004 über die Provider 1&1 und Sipgate.

Was ist VoIP?

Einfach bei Wikipedia nachzulesen!

Die AVM Fritz!Box Fon

Das ist schon ein tolles Kästchen! Es agiert als DSL-Modem, Firewall und Telefonanlage mit 2 getrennten Anschlüssen für analoge Endgeräte.

Es können bis zu 10 VoIP Accounts eingerichtet und ebenso wie die Festnetznummern (ISDN-MSNs) auf die zwei Anschlüsse geroutet werden. Je Anschluß legt man eine dieser Verbindungen als voreingestellte Verbindung für abgehende Telefonate. Man kann aber entweder über Wählprefix (z.B. *2#) oder über Wahlregeln eine andere Verbindung wählen. Die Wahlregeln kann man bestimmte Nummern(kreise) einer bestimmten Verbindung fest zuordnen, z.B. Notruf-Nummern über das Festnetz etc.).

Fazit: Die Fritz!Box Fon erlaubt also sehr flexible Konfigurationen im Umgang mit VoIP.

VoIP mit 1&1

Als 1&1 Kunde in den DSL+ Tarfen kann man eigene Telefonnummern für VoIP im Control-Center "freischalten" lassen. Diese Freischaltung bewirkt, dass man einen VoIP-Account eingerichtet bekommt, und dass diese Nummer 1&1 intern als VoIP-Nummer geführt wird. Ruft Euch ein anderer 1&1/GMX DSL-Kunde nun mit dieser Nummer per VoIP an, so prüft 1&1, ob diese Nummer als VoIP-Nummer bei 1&1 registriert ist und der Benutzer bzw. sein Telefon (über die Fritz!Box Fon angemeldet) momentan auch für VoIP online ist. Ist das der Fall, wird das Gespräch über VoIP zustandekommen. Andernfalls wird der Angerufene per Festnetz angerufen (die Nummer ist ja identisch).

Die Freischaltung einer Nummer für VoIP wirkt sich für Anrufe aus dem Festnetz überhaupt nicht aus. Alles bleibt beim Alten. Man kann aber seit längerem auch neue Nummern im Ortsnetz des DSL-Anschlusses beantragen

Übrigens verursacht VoIP auch immer DSL-Datenverkehr, der auch auf das DSL-Volumen angerechnet wird. Daher machen nur DSL-Volumentarife und Flatrates in Verbindung mit VoIP aus Kostensicht Sinn. Bei einem Zeittarif wäre das Freikontigent allein durch Telefonieren zu schnell erschöpft.

Folgende Probleme tauchten bisher auf:

Voraussetzung: Telefonanschluß der Telekom (T-NET oder T-ISDN), DSL von 1&1 mit Volumentarif oder Flatrate. Bestellung, hier klicken.

VoIP mit Sipgate

Sipgate ist interessant, weil man eine neue Ortsnummer kostenlos zugeteilt bekommt, unter der man dann erreichbar ist, und weil Sipgate Mitglied in einer grossen Gemeinschaft von VoIP-Anbietern ist, deren Mitglieder dann kostenlos untereinander telefonieren können. Die Verbindungsgeühren für abgehende Gespräche sind ähnlich wie bei 1&1. Dazu muß man ein Gesprächsguthaben haben, also Vorkasse leisten - änhlich wie bei Prepaid-Handys.

Über Sipgate habe ich bisher nur wenig telefoniert, daher kann ich nichts aussagekräftiges bzgl. Problemen sagen, außer:

VoIP und Rufnummernunterdrückung (CLIR)

Neben den oben geschilderten Problemen gibt es das Problem, dass die Rufnummernunterdrückung bei VoIP unter Umständen nicht funktioniert. Laut einem Artikel in der Zeitschrift c't (Heft 26/2005) liegt das daran, dass die Absendernummer (Caller ID) von manchen Vermittlungstellen trotz Unterdrückung an den Empfänger weitergereicht wird und dort durch VoIP-Telefonen angezeigt werden könnte.

Internet-Resourcen zu VoIP

Neben den Kundenforen bei 1&1 und Sipgate kann ich euch Teltarif.de und www.ip-phone-forum.de als Informationsquelle empfehlen.